Führungen :
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TREKKING- UND WANDERTOUREN
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Die Umgebung von Lucca ist reich an Naturschönheiten
und Kulturschätzen. Deshalb lohnt es sich, sie kennen
zu lernen. Gleich drei Hügelketten mit unterschiedlichen
Landschaftsformationen und einer vielfältigen Pflanzenwelt
erwarten Sie. Abseits vom Massentourismus führen zahlreiche
Wanderwege durch Rebkulturen, Olivenhaine und Kastanienwälder
in mittelalterliche Dörfchen eingebettet in der harmonischen
Landschaft.
Die vorgeschlagenen Wanderungen sind für "spazierlustige
Leute" jeden Alters geeignet. Sie verlangen allerdings
unterschiedliche Anforderungen, was die Kondition betrifft
(von leicht bis mittelschwer)und bei allen Wanderungen
ist gutes Schuhwerk erforderlich.
Es können Touren jeder Länge und aller Schwierigkeitsgrade
ausgearbeitet werden
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In den Weinbergen
Eine Wanderung durch die abwechslungsreiche, charakteristische
toskanische Landschaft, inmitten von Weinbergen und
Olivenhainen.Die Wanderung beginnt im Ortsteil Fontananuova.
Nach einem kurzen Stück Asphaltstrasse durchquert
man einen Laubwald, bis man zu einer einzigartigen,
fünfhundertjährigen
Stieleiche kommt. Der Legende nach hielten die Hexen
hier ihren Sabbat ab. Der Weg führt weiter in das
malerische Dörfchen S. Martino. Von hier aus wandert
man durch das berühmte Weinanbaugebiet von Montecarlo.
Weinberge und Olivenhaine wechseln sich ab. In Montecarlo
kann man ein herrliches Panorama über das Tal genießen
und die Burg, das Theater und die Kirche des Ortes besichtigen.
Außerdem sollte man dem vorzüglichen Weiß-
und Rotwein dieses Anbaugebietes kosten.
Schwierigkeitsgrad: leicht mit 200 mt. Höhenunterschied
Dauer: Halbtagesausflug
Die Pisaner Berge: auf den Spuren Dantes
Ein einsamer Weg durch die Pisaner Berge mit typischer
mediterraner Macchia sowie weiten Blicken auf das Arnotal
und die Stadt des schiefen Turms Pisa.
Das erste Stück der Wanderung beginnt auf einer Asphaltstrasse,
ab Catro führt ein schmaler Pfad zunächst durch
Olivenhaine, dann durch niedrige Macchia mit einer typisch
mediterranen Flora bis nach Caldaccoli. Hier angekommen
hat man eine wunderschöne Aussicht auf die große
Arnoebene und auf Pisa.
Der Weg führt abwärts weiter Richtung S. Giuliano,
kurz vor dem Tunnel geht es auf einem schmalen Weg wieder
aufwärts bis zum Dantepass, denn aud diesem Weg wanderte
bereits der berühmte Schriftsteller Dante Alighieri
von Lucca Richtung Pisa.
Vom Dantepass aus gibt es zwei Möglichkeiten weiterzugehen:
1. Rundweg. Man geht wieder nach S. Maria del Giudice zurück
(ca. 5 km, Höhendifferenz: 300 m).
2. Oder, für geübtere Wanderer, die auch länger
gehen wollen, geht es auf dem Weg Richtung Monte Castellare
weiter, bis zu den Überresten der Villa von Z. G.
Bosniascki. Der erste Teil des Pfades ist sehr schmal und
stark von Pflanzen überwuchert, dann aber erreicht
man die Villa auf einem bequemen Weg. Von hier aus geht
man zwischen unberührter Natur und seltenen Pflanzen
abwärts bis zum Ort Asciano, also kein Rundweg. Diese
Wanderung ist ca. 8 km lang und weist einen Höhenunterschied
von 300m auf. Schwierigkeitsgrad: leichte bis mittelschwere Wanderung
Dauer: Halbtagesausflug, wobei die zweite Variante ein
wenig länger dauert und hier auch die Möglichkeit
besteht, in der näheren Umgebung eine der vielen romanischen
Kirchen zu besichtigen.
Die Hügellandschaft über dem Massaciucoli See
Ein Wanderweg mit weiten Blicken auf den Massaciucoli-See
und das Meer, inmitten einer anmutigen Toskanalandschaft.
Der Wanderweg beginnt direkt am Seeufer in Massaciuccoli,
führt an Gärten mit prächtigen Exemplaren
von Zitrusfrüchten vorbei. Nach kurzem, steilem Aufstieg
befindet man sich bereits zwischen den Überresten
der römischen Termen und hat schon den ersten Eindruck
des Panoramas, das mit zunehmender Höhe immer berauschender
wird. Der Weg geht weiter durch den Wald über den
Monte Aquilata nach Compigliano. Nachdem man den Wald verlassen
hat, befindet man sich auf einem schmalen Pfad in Olivenhainen.
Bei der Kirche S. Frediano wandert man Richtung Süd-Westen
um den Monte Castellaccio, nach kurzer Zeit sieht man Pisa
und später Lucca. Wieder bei der Kirche angelangt,
geht man Richtung Monte Quiesa, um nicht den selben Weg
zurückzugehen, allerdings geht man hier die letzten
800 m auf einer Asphaltstraße.
Schwierigkeitsgrad: einfache Wanderung mit beträchtlicher
Höhendifferenz (400 mt.)
Dauer: Halbtagesausflug
Eine Meereswanderung
Die Durchquerung des Küstenwaldes, bis zu den Naturdünen des Strandes
von Torre del Lago ist eine kurze aber wunderschöne Wanderung.
Der Wald besteht zum Teil aus typischer Mittelmeervegetation, aber auch die mitteleuropäische
Pflanzenwelt ist hier vertreten. Das Vorkommen und Zusammenleben dieser Pflanzen,
die unterschiedlichen Lebensbedingungen ausgesetzt sind, ist dadurch zu erklären,
dass hier die Landschaft noch durch die natürliche Wellenbewegung der Dünen
und sumpfigen Auen erhalten geblieben ist.
Sobald man den Wald verlassen hat, trifft man auf die sandigen Dünen mit
hohen Süßgräsern und erreicht schließlich den Strand.
Schwierigkeitsgrad: sehr einfache Wanderung
Dauer: Halbtagesausflug, man könnte auch einen Tagesausflug daraus machen,
denn in Torre del Lago ist die Villa von Giacomo Puccini zu besichtigen, oder
man kann eine Bootsfahrt auf dem See genießen
Die Apuanischen Alpen: Der Rundweg bei Cardoso
Die Wanderung beginnt im Dorf Cardoso. Gleich außerhalb der Ortschaft begeht
man einen sehr steilen Weg, der durch einen schönen Laubwald mit reichem
Unterwald führt. Einmal fast auf der Höhe angekommen, befindet man
sich plötzlich in einem typischen Wald des Mittelmeerklimas unterhalb des
Monte Penna bis nach S. Michele. Von da aus führt ein Maultierpfad bis zum
Ort S. Luigi. Von dieser Alm aus geht es auf der Nordseite des Berges bis zum
Pennakreuz bergab. Dort hat man eine gute Aussicht auf das Serchiotal und den
Apennin. Von diesem Aussichtspunkt aus geht der Weg durch den Kastanienwald wieder
nach Cardoso zurück.
Schwierigkeitsgrad: einfache bis mittelschwere Wanderung, mit steilem Aufstieg
(in den ersten 2 km 300 Höhenmeter)
Dauer: knapp 4 Stunden Wanderzeit. Empfehlenswert ist es einen ganzen Tag im
Serchiotal zu verbringen, so kann man auch die charakteristische Stadt Barga
mit dem einmaligen romanischen Dom besichtigen und eine atemberaubenden Aussicht
auf die Hügelketten der Apuaniscen Alpen und den Apennin geniessen |
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